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Die Hand eines Roboters hält die Weltkugel zwischen Mittelfinger und Daumen nach oben.

Master of Science 

Technische Kybernetik

Regelstudienzeit: 4 Semester
Unterrichtssprache: deutsch

Ablauf des Studiums

Einige der Besonderheiten des M.Sc. Technische Kybernetik im Vergleich zu anderen ingenieurwissenschaftlichen Master-Studiengängen sind:

  • eine tiefer gehende Ausbildung in Mathematik über das Niveau des Bachelors hinaus,
  • starke Vertiefung in den Systemwissenschaften,
  • sowie umfangreiche Wahlmöglichkeiten.

Die Lehrveranstaltungen des M.Sc. Technische Kybernetik lassen sich in die drei Bereiche SystemwissenschaftenMathematik und Spezialisierungs- und Wahlfächer einteilen. Hinzu kommen Praktika und die Masterarbeit

Im Folgenden sind die einzelnen Veranstaltungen bei einem Studienbeginn im Wintersemester aufgeführt und erläutert (1 LP = Leistungspunkt entspricht 30 Zeitstunden realem Arbeitsaufwand). Ein Studienbeginn ist jedoch auch im Sommersemester möglich.

Link zu C@MPUS

Ein Industriepraktikum im Umfang von insgesamt mindestens zwölf Wochen ist Pflichtbestandteil des Masterstudiums Technische Kybernetik.

Genauere Informationen finden Sie in den Praktikumsrichtlinien.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das Praktikantenamt Technische Kybernetik: E-Mail schreiben

In den Modulhandbüchern werden die einzelnen Module mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, den Inhalten und den Prüfungsleistungen beschrieben. Das Modulhandbuch finden Sie in C@MPUS, dem Campus Management Portal der Universität Stuttgart.

Übersichtsplan

Im individuellen Übersichtsplan tragen Sie ihre Fächerwahl in den Containern Vertiefungsmodule, Spezialisierungsmodule und Wahlfach ein. Diesen müssen Sie von den jeweiligen Professoren und Professorinnen (Prüfungsausschussvorsitzende/r und Verantwortliche/r der Spezialisierungsfächer) bestätigen lassen und dem Prüfungsamt vorlegen.

Ein vollständig unterzeichneter Übersichtsplan ist für die Anmeldung der Master-Arbeit notwendig. Jedoch ist ein frühzeitiges Ausfüllen und Einholen der notwendigen Unterschriften gewünscht und sinnvoll.

Infoveranstaltung für Bachelor-Studierende

Am 10. Juli 2020 fand eine Informationsveranstaltung zum Master-Studiengang Technische Kybernetik für Bachelor-Studierende im 4. und 6. Semester statt. Das Handout ist unten verlinkt.

Systemwissenschaften


1. Semester

Konzepte der Regelungstechnik (6 LP) und Modellierung II (6 LP)

2. Semester

Dynamik verteiltparametrischer Systeme (6 LP), Advanced Control I (6 LP) und Systemanalyse II (6 LP)

3. Semester

Advanced Control II (6 LP)


Die Schwerpunkte des Masterstudiengangs Technische Kybernetik liegen in den Bereichen Systemtheorie und -dynamik, Regelungstechnik und Mathematik. Dies spiegelt sich auch in den beiden einzigen verpflichtenden Modulen innerhalb des Curriculums wider. Im Modul Konzepte der Regelungstechnik werden weiterführende Konzepte der Regelungstechnik und moderne Methoden des Reglerentwurfs sowie mathematische Konzepte erlernt. In dem Modul Dynamik verteiltparametrischer Systeme erwerben die Studierenden Kenntnisse auf dem Gebiet der Systemdynamik für allgemeinere Systemklassen als im Bachelorstudiengang.

Den Schwerpunkten Systemtheorie, Systemdynamik und Regelungstechnik wird auch im Wahlpflichtbereich in den Vertiefungsmodulen Rechnung getragen. So können die Studierenden in den Modulen Advanced Control und Systemanalyse aus einer Vielzahl an Spezialvorlesungen auswählen, die im direkten Bezug zur aktuellen Forschung stehen.

Zusätzlich zu den oben genannte Schwerpunkten wird mit der Modellierung auch ein zentraler Bereich für die Anwendung der erlernten Methoden abgedeckt und ein weiterer Aspekt der interdisziplinären Ausbildung des Bachelors Technische Kybernetik fortgeführt. Im Bereich der Modellierung wählen die Studierenden Vorlesungen aus einer Vielzahl von Bereichen.

Folgende Fächer sind in den jeweiligen Vertiefungsmodulen wählbar:

Mathematik

Der Schwerpunkt Mathematik wird durch ein eigenes Spezialisierungsfach aus dem Bereich der Mathematik abgedeckt. Durch das Spezialisierungsfach Mathematische Methoden der Kybernetik ist es möglich 12 oder 18 LP aus dem Bereich der Mathematik zu belegen.

Spezialisierungsmodule und Wahlfach


1. Semester

Großes Spezialisierungsfach (6 LP) und kleines Spezialisierungsfach (6 LP)

2. Semester

Großes Spezialisierungsfach (6 LP), kleines Spezialisierungsfach (6 LP) und Wahlfach (3 LP)

3. Semester

Großes Spezialisierungsfach (6 LP) und Wahlfach (6 LP)


Wahlfach:

Das Wahlfach umfasst 9 Leistungspunkte, welche mit im Modulhandbuch (Spezialisierungsmodule → Wahlfach Technische Kybernetik) aufgeführten Vorlesungen befüllt werden kann. Hier gibt es eine große Freiheit in der Wahl, z.B.

  • Vertiefung im Kernbereich der Kybernetik
  • Vertiefung in Ihrem Spezialisierungsfach
  • Verbreiterung Ihres Wissens in anderen Bereichen
    • Wirtschaftswissenschaften
    • Sozialwissenschaften
    • Informatik
    • ...

Es wird jedoch ein Bezug zur Kybernetik vorausgesetzt.

Spezialisierungsmodule:

In den Spezialisierungsmodulen bzw. Spezialisierungsfächern können Studierende fundierte Kenntnisse aus einem möglichen Anwendungsgebiet der Technischen Kybernetik erwerben. Darüberhinaus ist es möglich, sich im Kernbereich der Technischen Kybernetik weiter zu vertiefen.

Studierende, die ihr Masterstudium ab dem Wintersemester 2015/16 begonnen haben, wählen ein großes und ein kleines Spezialisierungsfach. Im großen müssen 18 Leistungspunkte und im kleinen 12 Leistungspunkte erbracht werden.

Hinweis: Das Spezialisierungsfach "Mathematische Methoden der Kybernetik" richtet sich an Studierende, die nach dem Wintersemester 2015/16 begonnen haben und somit zwei Spezialisierungsfächer wählen müssen.

Eine Vorstellung der Spezialisierungsfächer findet jedes Jahr zu Beginn des Wintersemesters im Rahmen der Einführungswoche statt. Den aktuellen Katalog mit möglichen Spezialisierungsfächern finden Sie zusammen mit weiteren Informationen in folgender Liste:

Kurzbeschreibung:

Die Sicherstellung einer umweltverträglichen, ökonomischen und zuverlässigen elektrischen Energieversorgung ist eine der zentralen Aufgaben, der sich Forschung, Industrie und Politik in den nächsten Jahrzehnten stellen müssen. Die größte Herausforderung besteht darin, die Transformation einer von nuklearen und fossilen Kraftwerken dominierten hin zu einer von erneuerbaren Energien geprägten Energieversorgung zu ermöglichen.

Die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien bringt grundlegende Änderungen im Kraftwerkseinsatz und Netzbetrieb mit sich. Aufgrund der steigenden Komplexität des Gesamtsystems kommt systemdynamischen und regelungstechnischen Aspekten eine zunehmende Bedeutung in der elektrischen Energieversorgung zu.

Im Spezialisierungsfach sind die zwei Pflichtvorlesungen „Dynamik elektrischer Verbundsysteme“ und „Regelungstechnik für Kraftwerke“ vorgesehen. Die weiteren Vorlesungen können aus einem breiten Spektrum mit dem entsprechenden energie-, netz- oder kraftwerktechnischen Bezug gewählt werden.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Das Spezialisierungsfach "Autonome Systeme und Regelungstechnik" soll als methodisch orientiertes Spezialisierungfach vertiefte Kenntnisse in der Regelungstechnik, einem der Kernbereiche der Technischen Kybernetik, vermitteln. Ein besonderer Fokus soll hierbei mit der Betrachtung von autonomen Systemen und Netzwerken auf einem modernen Teilbereich und aktuellen Forschungsgebiet der Regelungstechnik an der Schnittstelle zur Informatik liegen.

Innerhalb des Spezialisierungsfaches können die benötigten 18LP frei aus allen o.g. Modulen zusammengestellt werden. Es empfiehlt sich, das nicht im Bereich "Advanced Control" absolvierte Modul aus "Nonlinear Control", "Optimal Control" und "Robust Control" zu belegen, um das dort vermittelte regelungstechnische Aufbauwissen zu vervollständigen. Dies ist jedoch nicht verpflichtend. Die weiteren genannten Module mit regelungstechnischem Bezug vermitteln erweiterte Kenntnisse in jeweils einem speziellen und modernen Teilgebiet der Regelungstechnik, während die angebotenen Module aus der Informatik insbesondere den Aspekt der autonomen Systeme vertiefen.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

...wird in Kürze bereitgestellt...

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Im Anwendungsfach sind zwei Pflichtvorlesungen vorgesehen:

Die erste Pflichtvorlesung „Planungsmethoden in der Energiewirtschaft“ verdeutlicht die Bedeutung des „systemaren“ Ansatzes für die Bewältigung gesellschaftlich-technisch-ökonomisch-ökologischer Probleme. Die Teilnehmer erhalten eine Einführung in die „systemtechnischen“ oder „systemanalytischen“ Planungs- und Analysemethoden, die zur Lösung komplexer, interdisziplinärer Planungs- und Entscheidungsaufgaben in der Energiewirtschaft und der Energiepolitik verwendet werden. Dabei stehen die Vermittlung der wichtigsten systemtechnischen Methoden und Verfahren anhand praktischer Fragestellungen aus der energiewirtschaftlichen und energiepolitischen Planung im Mittelpunkt.

Die Vorlesung „Energiehandel und Energiemärkte“ hat zum Ziel, die Grundbegriffe und Grundzüge von Energiemärkten (insbesondere Öl-, Erdgas-, Kesselkohle- und Strommärkte) sowie von Emissionsrechten zu vermitteln. Dabei rücken die Charakteristika und Zusammenhänge von Commodity-Märkten (Warenmärkte) in den Fokus: Märkte, Produkte, Marktplätze, Preisbildungsmechanismen, Eigenschaften von Angebot und Nachfrage, Rahmenbedingungen. Es werden die Mechanismen an Börsen und anderen Marktplätzen betrachtet. Ebenso werden die Aufgaben solcher Märkte, Grundlagen für deren Effizienz und die Interessen der unterschiedlichen Akteure betrachtet und diskutiert. Die Studentinnen und Studenten setzen sich intensiv mit marktbasierten Risiken, insbesondere Preis- und Counterparty Risiken auseinander, lernen Methoden zur Messung und Konzepte zum Management solcher Risiken sowie Handelsstrategien kennen. Sie wissen, wie eine Handelsposition zu bestimmen ist, können diese bewerten und zielgerichtet verändern. Der Zusammenhang zwischen Märkten, Preiserwartungen, Risikomanagement und Investitionen ist ihnen geläufig sowie Vermarktungsstrategien für Energieerzeugungsanlagen und Speicher. Darüber hinaus lernen sie die Organisation von Handelshäusern kennen, die in Commodity-Märkten agieren. Die in den Vorlesungen vermittelten theoretischen Grundlagen werden mittels eines Planspiels zum Thema Energiehandel interaktiv getestet.

In der Vorlesung „Nachhaltige Energieversorgung und Rationelle Energienutzung“ werden Grundlagen der rationellen Energieanwendung und Methoden zur quantitativen Bilanzierung und Analyse von Energiesystemen behandelt. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer mehr über wichtige Systeme zur rationellen Energieanwendung in der Industrie und im Gebäudebereich. Sie können Anlagenkonzepte erstellen, analysieren und bewerten. Im Fokus stehen vor allem Analysemethoden des energetischen Zustandes von Anlagen, Exergie-, Pinch-Point-, Prozesskettenanalyse, Systemvergleiche von Energieanlagen, Rationelle Kraft-Wärme-Kopplung, vernetzte Systeme, Abwärmenutzungssysteme, Wärmerückgewinnung, neue Energiewandlungstechniken und Sekundärenergieträger.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

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Kurzbeschreibung:

Das Wort Mechatronik steht für einen ganzheitlichen Ansatz der Entwicklung von integrierten Systemen, die aus mechanischen, elektronischen und informationstechnischen Komponenten bestehen.

Die Hauptgründe für die Einführung der Mechatronik im Automobil liegen in der Verbesserung

  • der Wirtschaftlichkeit sowie der Leistungsfähigkeit (z.B. Antriebsstrangoptimierung), 
  • des Komforts (z.B. Klimaregelung, elektrische Fensterheber und Sitzverstellung),
  • der Sicherheit (z.B. Fahrdynamikregelung, Airbag, Wegfahrsperre) sowie
  • der Umweltverträglichkeit (z.B. Abgasregelung). 

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Das Spezialisierungsfach "Mathematische Methoden der Kybernetik" wird ab dem Wintersemester 2015/16 angeboten und richtet sich an Studierende der neuen Prüfungsordnung, die sich im kleinen oder großen Spezialisierungsfach in Richtung der Mathematik vertiefen wollen.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Im Spezialisierungsfach Nichtlineare Mechanik werden die Studierenden in eine mathematisch orientierte Beschreibung der Mechanik eingeführt. In den Vorlesungen werden neue mathematische Konzepte vermittelt, welche gemeinsam in der Mechanik und Mathematik entwickelt worden sind. Auf diese Weise wird ein theoretisches Fundament gelegt, welches sowohl für die Grundlagenforschung in der Mechanik, als auch für anwendungsorientierte Forschung in z.B. Robotik, Schwingungstechnik und Strukturmechanik, benötigt wird. Das Spezialisierungsfach ermöglicht dem Studierenden sich in der Mechanik theoretisch, numerisch und experimentell auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Die zugrunde liegende Systemtheorie mit der heute Optiken üblicherweise beschrieben werden wurde direkt aus der (elektrischen) Nachrichtentechnik/Regelungstechnik übernommen und basiert auf dem Fourierformalismus. Alle wesentlichen optischen Phänomene (Beugung, Elemente, Propagation), aber eben auch das Gesamtsystem lassen sich mit diesem systemtheoretischen Ansatz sehr vorteilhaft erfassen.

Neben der reinen Beschreibung und Optimierung von klassischen, statischen Systemen (z.B. Fernrohr), die durch die systemtheoretische Beschreibung ermöglicht wird, ist darüber hinaus auch die Regelung von Systemen ein zunehmend wichtiges Instrument, um die Leistungsfähigkeit von optischen Systemen weiter zu steigern. Viele moderne optische Systeme sind nicht statisch, sondern lassen sich dynamisch adaptieren. Neben mechanischen Stellgliedern (z.B. Scansysteme, Autojustage, deformierbare Spiegel, fokussierende Systeme) kommen auch elektro-optische oder magneto-optische Modulationsprinzipien zum Einsatz. Teilweise werden mikromechanische oder auf Flüssigkristallen basierende Modulatoren zur Parameteradaption in hoher Geschwindigkeit genutzt. Die Anwendungen sind so vielfältig wie das Gebiet der Optik selbst und reichen von Kompensationssystemen in der Halbleiterproduktion (Lithografie) über die Steuerung von Lasern in der Materialbearbeitung bis zur Mikrobiologie (z.B. Manipulation von Zellen). Für entsprechende Systeme ist eine regelungstechnische Herangehensweise unabdingbar, wenn optimale Resultate erzielt werden sollen. Ein typisches Beispiel ist die adaptive Optik bei Großteleskopen, bei der Aberrationen aufgrund der Erdatmosphäre in hoher Geschwindigkeit (kHz) gemessen und durch geeignete Ansteuerung von deformierbaren Spiegeln ausgeglichen werden. Dazu müssen mehrere hundert gekoppelte Aktuatoren in hoher Geschwindigkeit simultan geregelt werden. Aber auch preisgünstige Systeme benötigen geeignete Regelungstechniken (z.B. Bildstabilisation in Kameras).

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Das Spezialisierungsfach wird erstmals im Rahmen der Vorstellung der Spezialisierungsfächer im Oktober 2018 vorgestellt.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Das Spezialisierungsfach Steuerungstechnik wird durch die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des ISW inhaltlich geprägt. Kerninhalte sind die Konzeption und Anwendung steuerungstechnischer Mittel zur Automatisierung von Werkzeugmaschinen, Robotern und sonstigen Fertigungsanlagen. Der daraus abgeleitete Vorlesungsstoff vermittelt die Grundlagen für die industrielle Automatisierungstechnik und ist nicht nur auf die Produktionstechnik bezogen.

Ein Schwerpunkt der Ausbildung im Spezialisierungsfach Steuerungstechnik liegt in den Methoden der gezielten regelungs- und steuerungstechnischen Beeinflussung der koordinierten Bewegung von mehrachsigen Systemen (Werkzeugmaschinen, Industrie- und Serviceroboter) sowie deren technische Implementierung in einem industriellen Automatisierungssystem.

Ergänzende Vorlesungen behandeln die Aspekte der Anwendung von Robotersystemen, die softwaretechnische Implementierung von Steuerungssystemen und die übergeordnete Prozessplanung und Leittechnik.

Anwendungsbezogene Vorlesungen zu den Gebieten der Steuerungsfunktionen für die Servicerobotik, mechatronische Anwendungen in der Medizintechnik, Montage- und Handhabungstechnik sowie der fluidischen Steuerungssysteme zeigen beispielhaft typische industrierelevante Applikationen der Steuerungstechnik.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Systems Biology is an interdisciplinary approach to increase the understanding of biological systems. It is a consequential application of tools and methods from systems and control engineering to biological systems. At the heart of this approach is the development of mathematical models to simulate and analyze biological systems. Mathematical analysis methods aim at deriving predictions and hypotheses for the considered process based on a mathematical model. As Systems Biology is a field at the interface of Biology, System Sciences, Engineering and Information Technology, the students will be provided with selected methods from all these fields.

The elective course contains various techniques to derive mathematical models of biological processes at multiple scales based on different assumptions. The students will learn biological measurement and analysis techniques while facing the characteristics of biological data. They will be provided with the theory necessary to calibrate models to experimental data and to draw conclusions from model based predictions. While theory focuses on data driven modeling and network analysis methods, application examples give practical insight into the interdisciplinary work.

Hinweis: Das Spezialisierungsfach "Systembiologie" kann ab Januar 2018 vorübergehend nicht mehr neu belegt werden.

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Kurzbeschreibung:

Das Spezialisierungsfach Systemdynamik/Automatisierungstechnik fokussiert auf die Kette von der Modellierung über die Identifikation, Systemanalyse sowie Synthese von dynamischen Prozessen unter dem anwendungsorientierten Aspekt der automatisierungstechnischen Implementierung. In der Vorlesung Modellierung und Identifikation dynamischer Systeme werden die Grundlagen gelegt, wie dynamische Systeme ausgehend von der theoretischen Modellbildung experimentell in ihren Parametern identifiziert und validiert werden können. Die Vorlesung Flache Systeme bietet das Werkzeug zur umfassenden Systemanalyse. Zur Validierung der Modelle ist die Simulation ein weiterer Stützpfeiler. Hierzu wird ergänzend zur Simulationstechnik im Bachelor eine weiterführende Vorlesung zu objektorientierten Simulationstools angeboten. Diese validierten Modelle sind dann Grundlage für den weiteren Regelungsentwurf, der in den Modulen der Regelungstechnik des IST behandelt wird. Die Vorlesung Dynamik ereignisdiskreter Systeme hat zum Ziel, in praktischen Applikationen nicht vermeidbare übergeordnete Steuerung in einer methodischen Basis zu definieren. Die Vorlesung Automatisierungstechnik bietet einen Überblick über Umsetzung von Automatisierungssystemen in Sensorik und Aktorik sowie Hard- und Software-Toolketten. Die Vorlesung Dynamische Filterverfahren dient insbesondere dazu, Methoden zu erlernen, um Messsignale aufzubereiten. Die Vorlesungen zur Numerischen Optimierung sowie zur Prozessführung in der Verfahrenstechnik behandeln das Thema der Sollgrößengenerierung, die bei Automatisierungssystemen eine erhebliche Rolle spielt. Im Praktikum Systemdynamik werden die Inhalte des Spezialisierungsfachs vertieft. Das vorliegende Spezialisierungsfach bietet in Kombination mit den Modulen der Regelungstechnik die entsprechenden ergänzenden Veranstaltungen mit dem Ziel der anwendungsnahen Umsetzung in Automatisierungssysteme.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Das Spezialisierungsfach Technische Dynamik befasst sich mit der Analyse, Modellierung, Simulation und Optimierung mechanischer und mechatronischer Systeme. Aufbauend auf der Methode der Mehrkörperdynamik werden hierzu weitergehende Methoden aus dem Bereich der Elastodynamik, Mechatronik, Systemdynamik und Numerik behandelt. Typische Anwendungsfelder der Technischen Dynamik sind die Maschinendynamik, Fahrzeugdynamik, Robotik, Unsicherheitsbehandlung, Biomechanik und Kontaktmechanik.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

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Kurzbeschreibung:

Effiziente Verkehrssysteme und Verkehrsabläufe sind Grundvoraussetzung für eine moderne Gesellschaft. Die Mobilitätsansprüche der Menschen und der Wirtschaft stellen hohe Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur und an Systeme zur Beeinflussung des Verkehrsablaufs Moderne Verkehrssysteme sollen Ortsveränderungen schnell, zuverlässig, energieeffizient, sicher und komfortabel transportieren und dabei die Umwelt möglichst wenig durch Lärm- und Schadstoffemissionen belasten. Im Spezialisierungsfach Verkehrssysteme werden Modelle und Methoden zum Entwurf, zur Bemessung und zum Betrieb von Verkehrsnetzen und einzelner Verkehrsanlagen im Straßen- und Schienenverkehr behandelt.

Weitere Informationen:

Kurzbeschreibung:

Im Spezialisierungsfach Wirtschaftskybernetik werden komplexe Problemstellungen in Wertschöpfungs- und Managementprozessen aus einer ingenieurwissenschaftlichen Systemperspektive betrachtet. In der Vorlesung Wirtschaftskybernetik III stehen Fragestellungen aus den Bereichen Innovationsmanagement, Wissensmanagement und unternehmensübergreifende Wertschöpfungssysteme im Vordergrund. Die enge Anbindung des Instituts für Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften an das Zentrum für Management Research der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf ermöglicht die Einbindung aktueller Praxisbeispiele und Anwendungen in die Lehrveranstaltungen.

In den methodenorientierten Vorlesungen des Wahlpflichtbereichs werden Konzepte, Methoden und Werkzeuge der systemorientierten Gestaltung von Prozessen und Strukturen für spezielle Anwendungsbereiche vermittelt und Wissen zu Modelltypen und Modellierungsmethoden erarbeitet. Das Seminar zu wechselnden Generalthemen dient der eigenständigen Vertiefung eines Themenfelds durch die Studierenden. Das Wahlmodul ergänzt das Spezialisierungsfach durch wechselnde Inhalte aus dem Bereich der Forschung und kann z.B. aus der Teilnahme am Forschungskolloquium Wirtschaftskybernetik oder an einer Konferenz bestehen.

Weitere Informationen:

Praktika und Masterarbeit


1. Semester

Projektarbeit Regelungstechnik (1,5 LP)

2. Semester

Projektarbeit Regelungstechnik (1,5 LP)

3. Semester

Industriepraktikum (12 LP)

4. Semester

Masterarbeit (30 LP)


Um der notwendigen und wichtigen Vermittlung von Schlüsselqualifikationen Rechnung zu tragen, wurde die Projektarbeit Regelungstechnik in das Curriculum mit aufgenommen. Hierbei werden die Studierenden in Kleingruppen eine praxisnahe Aufgabe in vorgegebener Zeit lösen. Dabei steht nicht nur die Anwendung theoretisch erworbener Fähigkeiten im Vordergrund, sondern gerade auch die strukturierte Vorgehensweise sowie die Planung und Verteilung von Aufgaben in einer Gruppe.

Der Praxisbezug des Faches und der erlernten Methoden wird durch das vorgeschriebene Industriepraktikum noch einmal verstärkt.

Die Masterarbeit schließt das Studium ab.

Kontakt für weitere Fragen

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M.Sc.

Matthias Hirche

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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