Presseinfo 79: Symbolbild Mobilität Copyright:

Datum: 13. September 2017, Nr. 79

Stuttgart in Bewegung

Finale des Reallabors für nachhaltige Mobilitätskultur der Universität Stuttgart

Stuttgart ohne Feinstaub, lärmende Straßen und zugeparkte Plätze?

Mit lebendigen Nachbarschaften, einladenden öffentlichen Räumen, selbstbestimmter Mobilität und gesellschaftlicher Teilhabe für Jung und Alt?
Im 2015 eingerichteten Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur der Universität Stuttgart haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern geforscht, experimentiert, Denkanstöße, Praktiken und Visionen entwickelt – für eine lebenswerte Stadt.
Zum Finale des Reallabors werden die Ergebnisse in Vorträgen, Ausstellungen, Diskussionen und Aktionen präsentiert und der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt.

Wir laden Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich zum Pressegespräch „Stuttgart in Bewegung“ ein:

Donnerstag, 21. September 2017, 18:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Evangelisches Bildungswerk
Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart,
Katharina-von-Helffenstein-Raum

Anmeldung: hkom@hkom.uni-stuttgart.de

Am Pressegespräch nehmen teil: Prof. Antje Stokman, (Sprecherin Reallabor), Marius Gantert (Koordinator Reallabor) und Rainer Kuhn (Verantwortlich für Fachtagung des Bundesumweltamts).

Der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Dr.-Ing. Wolfram Ressel, und Dr. Helmut Messer vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eröffnen die dreitägige Veranstaltung am Donnerstag (21.09.) um 19:00 Uhr. Es folgen eine „lebendige Statistik“ zur aktuellen Verkehrsmittelwahl, gebildet von der Bürgerinnen und Bürger, das interaktive Podiumsgespräch „Stuttgart, Mobilität & Wir“ sowie die Eröffnung der Ausstellung „Stuttgart in Bewegung“.

Am zweiten Tag (Freitag, 22.09.) kommen Wissenschaft und Gesellschaft zu Wort:

Tagsüber in einer Fachtagung des Bundesumweltamtes (UBA) „Neue Wege in der transformativen Umweltpolitik. Sozial-ökologische Perspektiven der Förderung einer Transformationskultur in Deutschland am Beispiel nachhaltiger Alltags-Mobilität in urbanen Räumen“. Die Tagung untersucht den Reallabor-Ansatz mit dem Ziel, die gewonnenen Erkenntnisse als Impulse für die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Politikgestaltung zu vermitteln. (Beginn: 10:00 Uhr, für die UBA-Tagung ist eine Anmeldung erforderlich: anmeldung@r-n-m.net.)

Abends (19:00 Uhr) geht es  dann im Podiumsgespräch „Neue Forschungsformate – Neue Chancen für die Stadt?“ um gesellschaftsrelevante Wissenschaft und Stuttgart konkret.

Am Abschlusstag (Samstag, 23.09.) gehört die Bühne den bürgerschaftlichen Initiativen. Erfolgreiche Reallabor-Experimente aus der Bürgerschaft werden vorgestellt, Mobilitätsinitiativen und -Einrichtungen präsentieren sich mit Informationsständen und Aktionen.

Weitere Informationen zum Programm:
http://www.izkt.de/media/file/81.029-02-RNM-Abschluss-PH-WEB-final.pdf

Das Reallabor

„Future City_Lab – Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur“ wurde von der Universität Stuttgart eingeworben. Finanziell unterstützt wird es durch eine Förderinitiative des Landes Baden-Württemberg und einen  Unterauftrag des Umweltbundesamtes. Hinter dem Begriff „Reallabor“ verbirgt sich ein neues Forschungsformat: Nicht über Menschen und ihr Verhalten soll geforscht werden, sondern gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern gestalten Forscherinnen und Forscher reale Veränderungsprozesse, um praxisrelevantes Wissen und konkrete Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.
An der Universität Stuttgart tragen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Verkehrsplanung und Technologiemanagement, aus Architektur und Städtebau, Sport- und Bewegungswissenschaft bis hin zur Soziologie und Studierendeninitiativen das Reallabor. Projektpartner sind außerdem die Stadt Stuttgart, der Verband Region Stuttgart, die Hochschul- und Wissenschaftsregion Stuttgart e.V., das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, das Theater Rampe und viele zivilgesellschaftliche Initiativen.

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Kontakt

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Dr.

Hans-Herwig Geyer

Leitung Hoch­schul­kommu­ni­ka­tion und Presse­sprecher